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Los Angeles, 1955. Der 26-jährige Fotograf Dennis Stock (Robert Pattinson) müht sich, frisch getrennt von seiner Frau und seinem kleinen Sohn, durch eine der typischen Partys der Filmstadt. Mit seinen glamourösen Bildern „Made in Hollywood“ ist er ebenso wenig  zufrieden wie mit seinem Leben. An diesem Abend begegnet Stock dem jungen James Dean (Dane DeHaan) und ist auf Anhieb von ihm fasziniert. Dean erlebt gerade seinen Durchbruch in Hollywood, eckt jedoch mit seiner rebellischen und eigenen Art überall an. Während er privat mit seiner Verlobten, der Schauspielerin Pier Angeli (Alessandra Mastronardi) glücklich ist, kommt er mit seinem wachsenden Ruhm und der Filmbranche nicht wirklich zurecht. Er vermisst zunehmend seine Heimat Indiana und seine Familie. Stock sieht in dem kommenden, auffällig unkonventionellen Star James Dean seine Chance auf eine anerkannte Karriere als Fotograf. Es sind zwei Außenseiter, die sich vorsichtig aufeinander zubewegen und sich schließlich auf eine gemeinsame Fotoreise begeben: im Auftrag des LIFE Magazins quer durch die USA nach Indiana. Sie sind zu verschieden, um wirklich Freunde zu werden und doch scheint gerade diese Spannung notwendig, um jene herausragenden und ungewöhnlich emotionalen Bilder entstehen zu lassen, die bis heute einen ikonischen Status haben und berühren.

Cast & Crew


Robert Pattinson (Dennis Stock)

Robert Pattinson ist vor allem für seine Rolle als Vampir Edward Cullen in der TWILIGHT-Saga bekannt. Zuletzt sah man ihn in David Cronenbergs MAPS TO THE STARS („Maps to the Stars“, 2014) an der Seite von Mia Wasikowska, Julianne Moore und John Cusack sowie neben Guy Pearce in David Michôds THE ROVER („The Rover“, 2014). Beide Filme feierten ihre Premiere 2014 beim Festival von Cannes. Für Werner Herzog stand er außerdem gemeinsam mit Nicole Kidman für QUEEN OF THE DESERT („Königin der Wüste“, 2015) vor der Kamera.

Pattinson machte die Filmindustrie zum ersten Mal auf sich aufmerksam, als er mit 19 Jahren die Rolle des Cedric Diggory übernahm in Mike Newells HARRY POTTER AND THE GOBLET OF FIRE („Harry Potter und der Feuerkelch“, 2005). Später war er in den Hauptrollen von Cronenbergs Don DeLillo-Adaption COSMOPOLIS („Cosmopolis“, 2012) sowie neben Reese Witherspoon und Christoph Waltz in der Verfilmung des gleichnamigen New York Times-Bestsellers WATER FOR ELEPHANTS („Wasser für die Elefanten“, 2011) zu sehen. Zuvor war er in Allen Coulters Drama REMEMBER ME („Remember Me – Lebe den Augenblick“, 2010) mit Pierce Brosnan, Chris Cooper und Emilie De Ravin von der Partie. In BEL AMI („Bel Ami“, 2012), basierend auf dem gleichnamigen Roman von Guy de Maupassant, spielte er neben Uma Thurman, Kristin Scott Thomas und Christina Ricci.

Seine professionelle Schauspielkarriere begann er mit einer Rolle in Uli Edels Fernsehfilm „Die Nibelungen“, neben Sam West und Benno Fürmann. Er war auch in Oliver Irvings HOW TO BE („How To Be – Das Leben ist kein Wunschkonzert“, 2008) zu sehen, der auf dem Slamdance Festival ausgezeichnet wurde. Außerdem spielte er den jungen Dali in LITTLE ASHES („Little Ashes“, 2009) von Paul Morrison und stand für den Fernsehfilm „The Haunted Airman“ vor der Kamera.

Als Mitglied der Barnes Theatre Group, spielte Pattinson die Hauptrolle in Thornton Wilders „Unsere kleine Stadt“. Auf der Bühne war er außerdem in Cole Porters „Anything Goes“, „Tess oft he D’Urbevilles“ sowie „Macbeth“ am OSO Arts Centre zu sehen.


Dane DeHaan (James Dean)

Trotz seiner jungen Jahre hat Dane DeHaan bereits nachdrücklich Eindruck beim weltweiten Kinopublikum hinterlassen. Nicht umsonst gehört er derzeit in Hollywood zu den gefragtesten Schauspielern seiner Generation.

Bereits abgedreht hat er die Independent- Produktion TULIP FEVER, einen Kostümfilm von Justin Chadwick mit Alicia Vikander, Christoph Waltz, Zach Galifianakis und Jack O’Connell. Der Film spielt im 17. Jahrhundert und handelt von einem jungen Künstler, der sich in eine Frau verliebt, die er gemeinsam mit ihrem Ehemann porträtieren soll.

Zuletzt sah man DeHaan neben Andrew Garfield, Emma Stone und Jamie Foxx als Harry Osbourne in THE AMAZING SPIDER-MAN 2 („The Amazing Spider- Man 2: Rise of Electro“, 2014). Das von Marc Webb inszenierte Action-Abenteuer spielte weltweit fast 700 Millionen Dollar ein. Darüber hinaus war er im vergangenen Jahr neben Aubrey Plaza in der Zombie- Komödie LIFE AFTER BETH („Life After Beth“. 2014) zu bewundern, die beim Festival von Sundance Premiere feierte.

Für seine Rolle in dem gefeierten Drama KILL YOUR DARLINGS („Kill Your Darlings – Junge Wilde“, 2013) wurde er für einen Gotham Award und einen Preis beim Hamptons International Film Festival nominiert. Ausgehend von der Freundschaft zwischen Dichter Allen Ginsberg (Daniel Radcliffe) und dem später wegen Mordes angeklagten Lucien Carr (DeHaan) zeichnet der Film von John Krokidas ein Porträt der legendären Beat- Generation. Nach seiner Premiere in Sundance wurde er auch beim Festival von Toronto gefeiert. Im gleichen Jahr war DeHaan zudem in dem ungewöhnlichen Konzertfilm METALLICA: THROUGH THE NEVER („Metallica: Through the Never“, 2013) von Nimrod Antal zu sehen. Eine weitere Rolle spielte er in dem vom National Board of Review ausgezeichneten Drama THE PLACE BEYOND THE PINES („The Place Beyond the Pines“, 2012) von Derek Cianfrance, in dem auch Ryan Gosling, Eva Mendes und Bradley Cooper mit von der Partie waren. Neben Shia LaBeouf, Tom Hardy, Jason Clarke, Jessica Chastain, Gary Oldman und Guy Pearce stand er darüber hinaus für LAWLESS („Lawless – Die Gesetzlosen“, 2012) von John Hillcoat vor der Kamera.

Der Durchbruch war DeHaan mit dem Überraschungserfolg CHRONICLE („Chronicle – Wozu bist du fähig?, 2012) gelungen, der von drei Teenagern erzählte, die Superkräfte entwickeln. Zu seinen weiteren Filmen gehören Atom Egoyans DEVIL’S KNOT („Devil’s Knot“, 2013), JACK AND DIANE („Jack and Diane“, 2012) und John Sayles AMIGO („Amigo“, 2010) mit Chris Cooper, einen kleinen Auftritt hatte er auch in Steven Spielbergs LINCOLN („Lincoln“, 2012). Für Aufsehen sorgte außerdem seine Rolle in der dritten Staffel der HBO-Serie „In Treatment“ mit Gabriel Byrne. Die Leistung des Absolventen der University of North Carolina wurde vom Fachblatt Variety gefeiert und in der Chicago Sun-Times als „brillant“ beschrieben.

Nach seinem Broadway-Debüt 2008 mit dem Stück „American Buffalo“ erhielt DeHaan 2010 einen Obie Award für seine Rolle in der Off-Broadway-Produktion „The Aliens“ von Annie Baker. Dem Stück wurde damals die Ehre zuteil, von der New York Times als Theaterstück des Jahres ausgezeichnet zu werden.

DeHaan studierte an der School of the Arts der University of North Carolina und lebt in New York.


Sir Ben Kingsley (Jack Warner)

Weltbekannt wurde Sir Ben Kingsley durch seine faszinierende Darstellung des legendären indischen Menschenrechts- und Friedensaktivisten Mahatma Gandhi, die ihm einen Oscar®, zwei Golden Globes und zwei BAFTA Awards einbrachte. Seitdem hat er all seine Rollen ähnlich nuanciert und detailreich angelegt und dafür viele weitere Auszeichnungen erhalten.

Kingsley ist ein Veteran des britischen Theaters. Seine professionelle Schauspielkarriere begann 1967 mit der Aufnahme in die Royal Shakespeare Company. Unzählige Male stand Kingsley seitdem auf der Bühne, in Shakespeare-Klassikern wie „Ein Sommernachtstraum“, „Der Sturm“, „Julius Cäsar“ sowie in den Titelrollen von „Othello“ und „Hamlet“. Aber er war auch in moderneren Stücken zu sehen, darunter in „The Country Wife“, Tschechows „Der Kirschgarten“, „A Betrothal“ und Becketts „Warten auf Godot“.

Bereits 1972 feierte Kingsley mit Michael Tuchners Thriller FEAR IS THE KEY („Angst ist der Schlüssel“, 1972) sein Filmdebüt. Doch auf seine erste große Rolle in Richard Attenboroughs Epos GANDHI („Gandhi“, 1982) musste er weitere zehn Jahre warten. Das Epos gewann insgesamt sieben Oscars®, darunter für den Besten Film, die Beste Regie und Kingsley als Besten Schauspieler. Unvergessen ist auch Kingsleys Darstellung des KZ-Insassen Itzhak Stern in Steven Spielbergs ebenfalls mit sieben Oscars® (darunter Bester Film und Beste Regie) prämiertem Drama SCHINDLER’S LIST („Schindlers Liste“, 1993), für die Kingsley für einen BAFTA Award nominiert wurde. Darüber hinaus erhielt er drei weitere Oscar®-Nominierungen für Barry Levinsons BUGSY („Bugsy“, 1991), Jonathan Glazers SEXY BEAST („Sexy Beast“, 2000) und Vadim Perelmans HOUSE OF SAND AND FOG („Das Haus aus Sand und Nebel“, 2003).

Zu seinen vielen weiteren Filmen zählen u.a. David Hugh Jones’ Harold-Pinter- Adaption BETRAYAL („Betrug“, 1983), John Irvins TURTLE DIARY („Ozeanische Gefühle“, 1985), ebenfalls nach Harold Pinter, Thom Eberhardts Detektivkomödie WITHOUT A CLUE („Genie und Schnauze“, 1988), in der er Dr. Watson und Michael Caine den Sherlock Holmes spielte, Brian Gibsons TV-Film „Recht, nicht Rache – Die Geschichte des Simon Wiesenthal“ (1989), der Kingsley eine Emmy-Nominierung einbrachte, Ivan Reitmans DAVE („Dave“, 1993), Steven Zaillians SEARCHING FOR BOBBY FISHER („Das Königsspiel“, 1993), Roman Polanskis DEATH AND THE MAIDEN („Der Tod und das Mädchen“, 1994) und OLIVER TWIST („Oliver Twist“, 2005), in dem er Fagin spielte, John Schlesingers TV-Film „The Tale of Sweeney Todd“ , dessen Titelrolle Kingsley eine Nominierung für den Screen Actors Guild Award einbrachte, Phyllis Nagys TV-Film „Mrs. Harris – Mord in besten Kreisen“, wofür Kingsley erneut eine Emmy- Nominierung erhielt, Brad Andersons TRANSSIBERIAN („Transsiberian“, 2008) und STONEHEARST ASYLUM („Stonehearst Asylum – Diese Mauern wirst du nie verlassen“, 2014), Jonathan Levines Tragikomödie THE WACKNESS („The Wackness – Verrückt sein ist alles“, 2008), die 2008 den Publikumspreis auf dem Sundance Film Festival gewann, Isabelle Coixets ELEGY („Elegy – oder die Kunst zu lieben“, 2008), wofür er eine London Critics Circle Film Award-Nominierung erhielt, Gavin Hoods ENDER’S GAME („Ender’s Game – Das große Spiel“, 2013), Ridley Scotts EXODUS: GODS AND KINGS („Exodus: Götter und Könige“, 2014), Shawn Levys NIGHT AT THE MUSEUM: SECRET OF THE TOMB („Nachts im Museum – Das geheimnisvolle Grabmal“, 2014) sowie Martin Scorseses Werke SHUTTER ISLAND („Shutter Island“, 2010) und HUGO („Hugo Cabret“, 2011), der mit fünf Oscars® ausgezeichnet wurde und in dem Kingsley Kinopionier Georges Méliès spielte. Für seine Synchronarbeit in THE BOXTROLLS („Die Boxtrolls“, 2014) von Anthony Stacchi und Graham Annable wurde Kingsley mit einem Annie Award ausgezeichnet.

Zu Kingsleys wichtigsten TV-Produktionen zählt Robert Dornhelms Emmy-preisgekrönte Minserie „Anne Frank“. Die Rolle des Otto Frank brachte ihm einen Screen Actors Guild Award ein.

2013 wirkte Kingsley in seinem ersten Film mit, der über eine Milliarde Dollar einspielte: In Shane Blacks IRON MAN 3 („Iron Man 3“, 2013) war er als Schurke „Mandarin“ zu sehen. Für den Kurzfilm „All Hail the King“, geschrieben und inszeniert von „Iron Man 3“-Autor Drew Pearce kehrte er in derselben Rolle noch einmal in das Marvel-Universum zurück.

Neben LIFE ist er 2015 mit vier weiteren Filmen auf deutschen Leinwänden zu sehen: Isabel Coixets LEARNING TO DRIVE („Learning to Drive“, 2014) mit Patricia Clarkson, SELF/LESS („Self/Less“, 2015) von Tarsem Singh mit Ryan Reynolds, Robert Zemeckis’ THE WALK („The Walk“, 2015) mit Joseph Gordon-fLevitt als Philippe Petit sowie AUTOBAHN („Collide“, 2014) mit Anthony Hopkins, Nicholas Hoult und Felicity Jones. Darüber hinaus feiert im US-Fernsehen seine Serie „Tut“ Premiere.

1984 wurde ihm durch Indira Gandhi der Padma Sri verliehen – einer der höchsten Ehrenpreise für zumeist indische Bürger, der von der Regierung vergeben wird. Seit er 2001 von Queen Elizabeth II geadelt wurde, darf sich der internationale Star Sir Ben Kingsley nennen. 2014 wurde er vom United States Holocaust Memorial Museum mit dem National Leadership Award ausgezeichnet, womit die Institution Kingsleys unermüdliches Bemühen würdigte, die Erinnerung an den Holocaust wach zu halten.


Joel Edgerton (John G. Morris)

Joel Edgerton wurde in Blacktown im australischen New South Wales geboren. Zu seinen frühen Erfolgen gehören KING ARTHUR („King Arthur“, 2004), NED KELLY („Gesetzlos – Die Geschichte des Ned Kelly“, 2003) sowie STAR WARS: EPISODE II – ATTACK OF THE CLONES („Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“, 2002) und STAR WARS: EPISODE III – REVENGE OF THE SITH („Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“, 2005), in denen er als Anakin Skywalkers Stiefbruder Owen Lars zu sehen war.

Im Sommer diesen Jahres lief sein Regiedebüt THE GIFT („The Gift“, 2015) in den amerikanischen Kinos an. In den Hauptrollen des Thrillers sind neben ihm selbst Jason Bateman und Rebecca Hall zu sehen. Wenig später startet Scott Coopers BLACK MASS („Black Mass“, 2015) über den gefürchteten Verbrecher Whitey Bulger. Neben Edgerton und Hauptdarsteller Johnny Depp standen für den Film auch Benedict Cumberbatch und Sienna Miller vor der Kamera. Weiterhin sind die Filme MIDNIGHT SPECIAL von Jeff Nichols mit Michael Shannon und Kirsten Dunst sowie JANE GOT A GUN, ein von Gavin O’Connor inszenierter Western mit Natalie Portman und Ewan McGregor, bereits abgedreht.

Erst kürzlich war Edgerton als Ramses neben Christian Bales Moses in dem Bibelepos EXODUS: GODS AND KINGS („Exodus: Götter und Könige“, 2014) von Ridley Scott zu sehen. Zuvor war er in dem Psychothriller FELONY („Felony“, 2013) mit von der Partie, zu dem er auch das Drehbuch schrieb. Tragende Rollen spielte er außerdem in Baz Luhrmanns Remake von THE GREAT GATSBY („Der große Gatsby“, 2013) mit Leonardo DiCaprio und Carey Mulligan, das 2013 die Filmfestspiele von Cannes eröffnete, sowie in Kathryn Bigelows Oscar®-nominiertem Drama ZERO DARK THIRTY („Zero Dark Thirty“, 2012) mit Jessica Chastain und Chris Pratt. Zu seinen weiteren Filmen der vergangenen Jahre gehören unter anderem THE ODD LIFE OF TIMOTHY GREEN („Das wundersame Leben des Timothy Green“, 2012) mit Jennifer Garner, das von der Kritik gelobte Kampf-Drama WARRIOR („Warrior“, 2011) mit Tom Hardy und Nick Nolte sowie der Horrorfilm THE THING („The Thing“, 2011) mit Mary Elizabeth Winstead.

Für viel Aufsehen sorgte Edgertons Rolle in dem australischen Kriminalfilm ANIMAL KINGDOM („Königreich des Verbrechens“, 2010), der in Sundance den World Cinema Jury Prize gewann und beim Australischen Filmpreis (AFI Award) als Bester Film ausgezeichnet wurde. Edgerton selbst gewann dort in der Kategorie Bester Nebendarsteller. Im Jahr zuvor war er neben Cate Blanchett in der viel beachteten Inszenierung von „A Streetcar Named Desire“ der Sydney Theatre Company zu sehen gewesen. Nach den Aufführungen in Sydney brachte die Kompanie das Stück auch in New York am Kennedy Center sowie der Brooklyn Academy of Music auf die Bühne.

Schon direkt nach seinem Studium an der Nepean Drama School in Sydney war Edgerton Stammgast auf australischen Bühnen und trat in Stücken wie „Blackrock“, „Third World Blues“ oder „Love For Love“ der Sydney Theatre Company oder auch Shakespeares „Henry IV“ auf. Im Fernsehen gelang ihm mit der Serie „The Secret Life of Us“ der Durchbruch, für die er für den AFI Award nominiert wurde.

2008 übernahm er eine Rolle in dem Film THE SQUARE („The Square – Ein tödlicher Plan“, 2008), bei dem sein Bruder Nash Edgerton Regie führte. Zu seinen weiteren Filmen gehören ACOLYTES („Acolytes“, 2008), WHISPER („Whisper“, 2007) mit Josh Holloway, SMOKIN’ ACES („Smokin’ Aces“, 2006) mit Ryan Reynolds und KINKY BOOTS („Kinky Boots – Man(n) trägt Stiefel“, 2005) mit Chiwetel Ejiofor. Darüber hinaus lieh Edgerton, der zwischen Australien und Los Angeles pendelt, seine Stimme dem Oscar®- nominierten Animations-Kurzfilm „The Mysterious Geographic Explorations of Jasper Morello“.


Alessandra Mastronardi (Pier Angeli)

Bereits seit über einem Jahrzehnt feiert Alessandra Mastronardi in ihrer italienischen Heimat mit verschiedensten Film- und Fernsehrollen Erfolge. Dem englischsprachigen Publikum fiel sie erstmals mit einer Rolle in Woody Allens Komödie TO ROME WITH LOVE („To Rome With Love“, 2012) auf. An der Seite von Mathieu Carrière konnte man sie kürzlich außerdem in der europäischen Fernsehproduktion „Romeo und Julia“ sehen.

Im Kino wirkte Mastronardi zuletzt in den Filmen OGNI MALEDETTO NATALE („Ogni maledetto natale“, 2014) von F. Ciarrapico und AMICI COME NOI („Amici come noi“, 2014) mit, außerdem hat sie bereits Evan Oppenheimers THE TOURIST und FRAMED von Piotr Smigasiewicz abgedreht.

Ihre Karriere begann sie als Kind mit Auftritten in einigen Werbespots, später feierte sie ihr Bildschirmdebüt 1997 in der Serie „Un prete tra noi“. Regelmäßig stand sie für unterschiedliche TV-Projekte vor der Kamera, darunter die Serie „Romanzo criminale“ und der englischsprachige Mehrteiler „Titanic: Blood and Steel“ mit Neve Campbell, Chris Noth und Derek Jacobi. Zu ihren weiteren Filmen gehören unter anderem LA BESTIA NEL CUORE („La bestia nel cuore“, 2005) von Cristina Comencini, PROVA A VOLARE („Prova a volare“, 2007) und AMERIQUA („AmeriQua“, 2013).


Anton Corbijn (Regisseur/Drehbuch)

Über 40 Jahre ist es her, dass der 1955 im holländischen Strijen geborene Anton Corbijn noch zu Schulzeiten die Fotografie für sich entdeckte. Schuld daran war nicht zuletzt seine Liebe zur Musik, nutzte er doch die Kamera seines Vaters, um 1972 Fotos von einem Open Air-Konzert zu machen. Es dauerte nicht lange, bis er von der Konzertfotografie zu Porträtaufnahmen überging, anfangs allerdings nach wie vor ausschließlich von Musikern. 1979 zog Corbijn nach London und gilt heute als einer der einflussreichsten und erfolgreichsten Musik- und Porträtfotografen der Welt.

Der Autodidakt änderte seine Herangehensweise an die Fotografie im Laufe der Jahre immer wieder, doch stets blieb er ganz nah dran an seinen Modellen, also Künstlern im Allgemeinen und Musikern im Speziellen. Zu den von ihm Porträtierten gehören unter anderem Clint Eastwood, Cameron Diaz, Miles Davis, Frank Sinatra, Naomi Campbell, William S. Burroughs, Tom Waits, Allen Ginsberg, David Bowie, Joni Mitchell, Robert De Niro, Gerhard Richter, Ai Weiwei oder Lucian Freud. Darüber hinaus gilt er seit gut 30 Jahren als Haus-Fotograf von sowohl U2 als auch Depeche Mode.

Immer wieder zeigt sich Corbijn interessiert am Ausloten der Grenzen des Mediums, in dem er arbeitet. Mit vielen der Musiker, die er fotografierte, arbeitete er auch für bewegte Bilder zusammen und war 1983 einer der ersten Fotografen, die auch Musikvideos inszenierten. Zu den bislang rund 80 Videos, die er verantwortete, gehören solche für U2, Depeche Mode, Johnny Cash, Nirvana, Metallica, Nick Cave, Coldplay oder The Killers.

1993 inszenierte er unter dem Titel „Some Yo Yo Stuff“ einen Kurzfilm mit und über Don van Vliet alias Captain Beefheart. Immer wieder wurde Corbijn für seine Videoclips ausgezeichnet, darunter mit dem MTV Award für Nirvanas „Heart Shaped Box“ sowie 2005 mit einem CADS (Creative and Design Award) für seine Karriereleistung. Im gleichen Jahr erschien bei Palm Pictures eine DVD mit vielen seiner Arbeiten.

Seit 1990 ist Corbijn nicht nur als Fotograf und Video-Regisseur tätig, sondern zeichnet auch für das Grafikdesign von Logos, Postern oder CD-Covern. Ohne klassische Ausbildung fand er in diesem Bereich zu seinem eigenen Stil und malte seine eigene Schriftart. Damit entwarf er unter anderem Poster und Cover für Künstler wie Herbert Grönemeyer oder Depeche Mode sowie das Logo der niederländischen Hauptstadt Den Haag.

Corbijns Ausstellungen in Europa entwickelten sich stets zu großen Erfolgen, und seine Arbeiten können in Museen und Galerien auf der ganzen Welt gesehen werden. Darüber hinaus wurden seine Fotos in bislang 15 Büchern veröffentlicht. Das letzte mit dem Titel „Waits/Corbijn“ war eine Kollaboration mit Tom Waits und innerhalb einer Woche nach Veröffentlichung ausverkauft. Darüber hinaus finden sich seine Aufnahmen auf über 100 Album-Covern, darunter von U2, R.E.M., The Bee Gees, Morrissey, The Rolling Stones, John Lee Hooker, Bryan Ferry, The Killers, Bruce Springsteen, James Last, JJ Cale, Nick Cave, Depeche Mode und Metallica. Für Depeche Mode entwarf er außerdem die Bühnenbilder und Visuals für sämtliche Welttourneen der letzten 20 Jahre.

2005 begann Corbijn als Regisseur und Koproduzent mit der Arbeit an seinem ersten Spielfilm CONTROL („Control“, 2007), den er im Sommer 2006 drehte und ein Jahr darauf in die Kinos brachte. Der Film über die Liebe, das Leben und den Tod von Joy Division-Sänger Ian Curtis stellte sein bis dahin ambitioniertestes Projekt und einmal mehr seine Vielseitigkeit als Künstler dar. Die Geschichte lag ihm nicht zuletzt deswegen am Herzen, weil er unter anderem wegen Joy Division und ihrer Musik Ende der Siebziger Jahre von Holland nach London gezogen war. CONTROL und Corbijn gewannen weltweit über 20 Preise, darunter fünf BIFAs (unter anderem für Hauptdarsteller Sam Riley).

Anschließend arbeitete Corbijn an einer Porträt-Reihe berühmter Maler und inszenierte mit THE AMERICAN („The American“, 2010) seinen zweiten Spielfilm. Der Thriller mit George Clooney in der Hauptrolle erreichte den ersten Platz der amerikanischen Kinocharts. Sein dritter Film A MOST WANTED MAN („A Most Wanted Man“, 2014) mit Philip Seymour Hoffman basierte auf einem Roman von John Le Carré und kam nach seiner Sundance-Premiere 2014 weltweit in die Kinos. Im gleichen Jahr drehte Corbijn außerdem Werbespots für Miss Dior und Volvo sowie eine Live-DVD für Depeche Mode. 2011 wurde er mit dem Prince Bernhard Cultuurfonds Prijs geehrt, der höchsten kulturellen Auszeichnung der Niederlande.